Wandern

Gr Falkenstein über Höllbachgspreng...

Von  Stefan Dettenhofer

...und Rukowitzschachten am 25. Mai 2015

Eine anspruchsvolle Tour mit steilem Aufstieg zum Gipfel hatten wir uns heute vorgenommen. Zu Beginn führte der Weg immer schmäler werdend und sanft aufsteigend durch Mischwald zur Höllbachschwelle. Hier überprüfte jeder nochmal seine Ausrüstung, bevor der stark verblockte Anstieg über Höllbachgspreng uns zum Gr Falkenstein führte.

Der Gipfel bietet sonst gute Sicht auf umliegende Höhenzüge bis hin zu Arber und Osser. Doch wegen tiefer Wolkendecke konnten wir die Umliegenden Gipfel nur erahnen. Freundlicher wurden wir in der Hüttn von der Wirtin empfangen. So gab es freie Kost und Getränke! Leider nur für den "Busfahrer Robert".
So gestärkt folgte ein sanfter Abstieg über den Rukowitzschachten. Dank dem Borkenkäfer und Windbruch gäbe es heutzutage mehr Aussichtpunkte als früher, eigentlich...

Am Schachten angekommen wurde uns von eindrucksvollen Erziehungsmethode der frühen Waldler berichtet: "Bua wennst nix lernst muast Stierhiatn aufm Rukowitzschachten". Eine nachweislich erfolgreiche Methodik.

Das letzte Stück des Weges führte uns zwischen Urwaldriesen dem Ausgangspunkt der Wanderung entgegen. Die Länge eines umgefallenen Urwaldriesen unterschätzte ein Senior-Sprintstar stark, kein Wunder dass die 100m Zeiten auch nicht besser werden.

Am Ziel angekommen erwartete uns noch ein Comingout der besonderen Art. Das Geburtshaus eines Alt-SWClers (Namen der Redaktion bekannt) war das Wirtshaus hier in der Wildnis. Wie überliefert wird war es an einem Rosenmontag und der Dorfarzt hatte furchtbares Schädelweh, nicht von dem erfreulichem Ereignis versteht sich.

In seiner überschwänglicher Euphorie führt uns der Hiesige zum Abschluss wohl auf seinem alten Schulweg durch Vorgärten (uns) wildfremder Menschen.