Wandern

... es sollte was mit Wasser dabei sein!!

Von  Hannes Kraus

Auftaktwanderung nach Weltenburg am 26. April 2015

Es sollte etwas mit Wasser dabei sein. So lautete die erste Vorgabe für die Auftaktwanderung 2015. Aber auch ein bisserl Gehen, aber nicht zu lang (ist ja die Auftaktwanderung, da will man niemand verschrecken) aber auch nicht zu kurz, schön übersichtlich, für Familien geeignet und unbedingt ein Wirtshaus zum Einkehren. Schönes Wetter versteht sich von selbst. Nicht leicht, da eine passende Route zu finden.

Aber man kann sich auf Elli verlassen. "Na, dann gehen wir halt nach Weltenburg", da ist alles dabei." Wenn alles so einfach wäre. Flugs war die Route gewählt. Diejenige südlich der Donau sollte es sein - nicht die häufiger frequentiertere im Norden - mit schönen Aussichtspunkten auf den Fluß, Wirtshaus ist klar, aber dann nicht mit dem Schiff zurück, sondern mit den Zillen, das war neu. Ist auch definitiv mehr Abenteuer als auf dem Touri-Schiff.

Ausgangspunkt war der Parkplatz Kellerwiese in Kelheim und ab ging es erstmal wenig spektakulär durch das im Bau befindliche Industriegebiet in Kelheim. Aber bald führte der Weg leicht ansteigend und sich lieblich windend in den Wald, über die Höhen am südlichen Donauufer entlang, mit einem wunderschönen Aussichtspunkt auf den Fluß gegenüber dem Klösterl. Der zweite Aussichtspunkt wurde für eine erneute Begehung aufgespart

Ohne weitere notwendige Pausen strebten die 18 bestens gelaunten Teilnehmer weiter durch den frühlingshaft-frischen Wald Richtung Weltenburg, wobei die Kindergruppe mit Selma, Lucia und Simon besondere Wanderqualitäten an den Tag legte. Bei dem Nachwuchs muß man sich um das "W" im SWC keine Sorgen machen.

Nach ca. 1 3/4 Std. Wanderung wurde die Weltenburger Enge mit der "Langen Wand" durch den Wald sichtbar, aber bevor der leckere Schweinebraten genossen werden konnte, wurde noch schnell eine kleine Kapelle oberhalb der Klosterkirche besichtigt. Asam-Kirche versteht sich von selbst, aber dann ging es an das Auffüllen der Speicher im Wirtshaus

Das Wetter war ja, es muß fast nicht extra erwähnt werden, wunderschön (Sonnenschein satt), und so konnte sich die Wandergemeinde die entsprechenden Speisen und Getränke im Biergarten unter freiem Himmel schmecken lassen.

Denn der Höhepunkt stand ja noch bevor. Die Zillenfahrt durch den Donaudurchbruch bis zum Klösterl. Nach dem Essen ruckzuck eingeschifft und ab ging es an den imposanten Felswänden vorbei bis zum bereits genannten Klösterl, welches natürlich auch noch kurz besichtigt wurde. Von da aus war es nur noch ein Katzensprung bis nach Kelheim, wo dann der Tag bei einem Schleckeis ausklingen konnte.