Ski alpin

Deutsche Meisterschaften Ski Alpin

Garmisch-Partenkirchen (Kandahar), Oberaudorf (Sudelfeld) und Bischofswiesen (Götschen) waren die drei Austragungsorte der Deutschen Meisterschaften 2018.

Los ging es am 22.3. in Garmisch mit gleich drei Abfahrtsläufen an einem Tag. Nachdem an den zwei Vortagen wetterbedingt kein Lauf durchgeführt werden konnte, stand das einzige Training, die Deutsche Meisterschaft und die Deutsche Jugendmeisterschaft auf dem Programm. Anna Schillinger gelangen bei ihrer ersten Abfahrt auf dieser Strecke drei sehr gute Läufe. Belohnt wurde sie dafür mit dem Titel der 3. Deutschen Jugendmeisterin (U18). Am nächsten Tag beim Super G lief es ebenfalls ganz gut, Platz 15 bei den Deutschen Meisterschaften und die beste Zeit in Ihrem Jahrgang war das Ergebnis. 

Die beste Leistung konnte Anna am 24.3. im Slalom am Waldkoplift/ Sudelfeld abrufen. Der Veranstalter hatte die Strecke aus Angst vor hohen Temperaturen ausgebig mit Wasser präpariert. Zusammen mit den überraschend kalten Temperaturen ergab dies eine extrem eisige Piste am Wettkampftag. Anna Schillinger war bereits im ersten Durchgang hellwach und fuhr mit einer technisch sehr sauberen, angriffslustigen Fahrt auf den elften Rang im hochkarätigen internationalen Starterfeld. Mit guter Startnummer und nur einem kleinen Fehler gelang es ihr den elften Platz im Finaldurchgang zu verteidigen. In der Nationalen Wertung belegte sie mit dieser Leistung den hervorragenden 7. Platz.

Aufgrund der Wetterkapriolen in Garmisch wurde der ausgefallene Riesenslalom am Dienstag nach Ostern am Götschen nachgeholt. Trotz warmen Temperaturen gelang es dem Veranstalter eine relativ gute Piste auf die Beine zu stellen. Mit einer Laufzeit von 1.13.47 lag Anna nach dem 1. Lauf nur eine Zehntel hinter der Olympia-Teilnehmerin Marina Wallner auf dem 31. Platz und verpasste damit die Startnummer 1 im 2. DG denkbar knapp. Die nachlassende Piste ließ dann nicht mehr als den 26. Gesamtrang zu. In der nationalen Wertung bedeutete dies den wiederum respektablen 11. Platz. Deutsche Meisterin wurde Veronique Hronek (Unterwössen) vor Viktoria Rebensburg (Kreuth) und Michaela Wenig (Lenggries).

Anna erreichte im Slalom, in der Abfahrt und im Super G die beste Laufzeit ihres Jahrgangs 2001, im Riesenslalom war sie Zweitbeste. Damit hat sie zum Saisonende noch mal ihre Möglichkeiten als Allrounderin unter Beweis stellen können.