Leichtathletik

Int. Jugendgala U18

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Am vergangenen Samstag fand in Schweinfurt die große DLV-Jugendgala U18 statt. Dies ist der zentrale Nominierungswettkampf für die bevorstehenden Juniorenweltmeisterschaften U18, die in diesem Jahr Mitte Juli in Nairobi stattfinden werden.

Entsprechend groß war auch das Gedränge von allen Topathleten aus Deutschland in der Altersklasse U18, der in diesem Jahr die Jahrgänge 2000 und 2001 angehören. Auf den Weg dorthin machten sich auch drei Athleten vom SWC Regensburg. Gleich zu Beginn der Veranstaltung war Sophie Sachsenhauser an der Reihe. Das vielseitige Talent startete zunächst über die 100 Meter Hürden, welche nicht gerade ihre Spezialdisziplin ist. "Da hat Sophie heute nicht mal ihr ganzes Potenzial ausgeschöpft," analysierte Lucas Schwaiblmair, der sie an diesem Tag gecoacht hat. Mit 15,55 Sekunden lief sie eine neue persönliche Bestleistung, konnte jedoch gegen die Topspezialistinnen nicht bestehen. Anders dann aber in einer Disziplin, die sie noch gar nicht so lange ausübt. Beim Stabhochsprung gelang ihr mit 3,50 Meter erneut eine neue persönliche Bestleistung. Ein starker vierter Platz bedeutete dies für sie im Endklassement.

Seine persönliche Bestleistung über die 100 Meter mit 11,37 Sekunden von der Sparkassengala bestätigte Jonas Premru mit exakt der gleichen Zeit in Schweinfurt. Sieben Nachwuchsathleten blieben allein in den Vorläufen unter der 11 Sekunden-Marke, fast ausschließlich Athleten des ein Jahr älteren Jahrgangs 2000. So blieb letztlich der kleine Teilerfolg, dass in diesem starken Teilnehmerfeld immerhin die drittbeste Zeit des Jahrgangs 2001 gelaufen werden konnte, was für das B-Finale gereicht hätte. Wegen des parallel ausgetragenen Weitsprungs verzichtete er jedoch auf einen weiteren Start. Beim Weitsprung dann das gleiche Bild. Chancenlos gegen den übermächtigen älteren Jahrgang, war von vornherein klar, dass es bei drei Sprüngen bleiben sollte. Zwei davon setzte der Schützling von Trainer Hans Merkl richtig stark. Mit 6,53 Meter kam er nahe an seine Bestweite aus dem Winter von 6,61 Meter. Zufrieden als Zweitbester des Jahrgangs 2001 machte man sich mit der Erkenntnis auf den Nachhausweg, dass man nächstes Jahr selber der ältere Jahrgang sein wird.

Nicht nach ihrem Geschmack lief der Wettkampf von Nancy Randig. Urlaub und ein wenig eine kleine Erkrankung unmittelbar davor, ließen nicht so viel Training zu. Mit nur einem Wurf über die 50-Meter-Marke auf 53,08 Meter landete sie auf Rang fünf. Doch bereits am kommenden Wochenende steht die nächste Gelegenheit an, in diesem Jahr die 60-Meter-Marke zu übertreffen.

 

Hier alle Ergebnisse von Schweinfurt.